Chronik des Kreisverbandes

Abschrift der  Gründungsdokumentation des Kreisverbandes

Versammlung am 26. Juni 1921 in Northeim

Herr Markus Northeim begrüßte die Vertreter der erschienenen Vereine und erklärte, ob es nicht zweckmäßig wäre wenn wir einen Südhannoverschen Züchterverband gründeten mit dem Sitz in Northeim. Herr Kraus, Göttingen, erklärte, daß dies wohl eine sehr schwierige Lage wäre, denn er glaubte nicht, daß wir uns von den Bezirksverband in Hildesheim lostrennen könnten. Herr Penkert Göttingen erklärte dasselbe und sagte wir könnten nur einen Kreisverband gründen wie sie es in Goslar hätten. Hierauf erklärte Herr Holzhausen aus Escharzfeld daß das nur doppelte Geldausgaben seien. Herr Markus aus Northeim erklärte, daß uns nichts im Wege stehe. Hierauf wurde ein provisorischer Vorstand gewählt und zwar:

1.Vorsitzender, Herr Adolf Markus und als Schriftführer Herr Albert Vollbrecht, Northeim.

Der Sitz des Verbandes wurde in Northeim festgelegt. Herr Penkert wurde beauftragt, sich mit Herrn Rollwage in Hildesheim in Verbindung zu setzen.Es wurde die Mitgliederzahl der Vereine wie folgt festgesetzt:

Northeim, 75 Mitglieder

Uslar,   60 Mitglieder

Scharzfeld-Zoll 20 Mitglieder

Göttingen  80 Mitglieder

Einbeck  40 Mitglieder

Nörten   14 Mitglieder

A. Vollbrecht

Versammlung am 4. September 1921 im Deutschen Garten in Göttingen

Da der Vorstand Herr Markus nicht erschienen war eröffnete Herr Zimmermeister Penkert Göttingen die Versammlung. Er verlaß eine Mitteilungen von Herrn Rolwage Hildesheim, der vorschlug die Vereinigung den Namen Kreisverband zugeben. Da dies aber nur doppelte Geldausgaben hervor zeugen, wurde beschlossen einen Antrag an den Provinzialverband zu stellen und einen Vertreter nach der am 24. Oktober in Geestemünde stattfindender Versammlung wozu die Kosten gemeinschaftlich getragen werden sollen, zu senden.  Hierzu sollte eine Versammlung der Vertreter der Vereine in Northeim stattfinden.

Es waren erschienen A. Vollbrecht Northeim, Haupt Einbeck, Lüdecke Uslar

Dieser Vertrag wurde abgefaßt und eingesandt.A. Vollbrecht

Versammlung am 25. September 1921 in Lauterberg (Gründungsversammlung des Kreisverbandes)

Herr Markus eröffnete um 1 Uhr die Versammlung als dann wurde zur Tagesordnung übergegangen.

Pkt.1 Es wurde beschlossen, einen Kreisverband zu gründen. Es wurde hierüber abgestimmt und einstimmig angenommen zu gleicher Zeit wurde ein Vorstand gewählt.

  • 1.Vorsitzender Herr Adolf Markus Northeim
  • 2.Vorsitzender Herr Wilhelm Bode Uslar,
  • als Kassierer wurde wurde Otto Holzhausen Lauterberg
  • Schriftführer wurde Herr Vollbrecht Northeim gewählt,

es wurde weiter beschlossen, die nächste Versammlung in Northeim abzuhalten. Herr Krause stiftete 20 M. Herr Holzhausen Lauterberg 20 M. Herr Margers Northeim 20 M. Weiter wurde beschlossen die Beiträge in der nächsten Versammlung festzulegen.

A. Vollbrecht

An der folgenden Versammlung am 27. Nov. 1921  nahmen die Vereine:

Einbeck, Northeim, Nörten, Uslar, Göttingen und Kreiensen teil. Göttingen erklärte seinen Beitritt. Jedes Verbandsmitglied hat einen Beitrag von 1,00 M zu zahlen, als Garantiefonds für die 1. Ausstellung, die in Göttingen stattfinden soll. Jeder Verein soll einen Ehrenpreis für die Ausstellung stiften. Ein etwaiger Gewinn geht an Göttingen, der Garantiefonds verbleibt dem Verband. Preisrichter, Herr Ullrich, Kassel und Herr Kramer, Hannover.

19. März 22,

Kassenstand: 123,00 M

Garantiefonds verdoppelt (2,00 M pro Mitglied)

Bewertung nach dem Preußischen Landesstandart

Gestiftete Ehrenpreise nicht unter 15,00 M, Geld oder Wertpreis

Standgeld 6,00 M

18. JUNI 22

Bericht der 1. Ausstellung:  Schlecht besucht, nur 132 Tiere von 453 Verbandsmitgliedern. Einzelmitgliedschaft möglich, Beitrag 15 Mark + 3 Mark Eintrittsgeld (Herr Behrends Bühle und Herr Meier Trögen)

17 Dezember 22

Aufnahme Provinzialverband, Beitrag 1923 pro Mitglied 10 Mark, Abgabe an Provinzialverband 5 Mark. Zahlbar zum 1 Februar (Mahngebür erhoben), Generalversammlung im Januar (pro 10 Mitglieder eine Stimme)

 Name: Bezirksverband Südhannover

16 September 23

Wahl:  2. Vorsitzender Herr Bode, Uslar, Wahl:  2. Schriftführer Holze Göttingen,   Wahl:  2. Kassierer, Lange Nörten, Wahl: Beisitzer Herr Haupt Einbeck. Verein Moringen aufgenommen

Betreffs der kolossalen Unkosten und der Aufwendungen wurde die Verbandsausstellung auf 1924 zurückgestellt.

16 März 24

Verein Bad Lauterberg aufgenommen

10 Januar 26

Wahlen: 1. Vorsitzender Rasche Northeim, 1. Kassierer Albrecht Northeim, 1. Schriftführer Breuel Moringen, 2. Vorsitzender Borchert,  2. Kassier Haubt Nörten,  2. Schriftführer Bode Uslar.

27 Februar 27

Kassenbericht: Kassenbestand 01.01 26: 31,75 Mark, Einnahmen 95 Mark, Ausgaben 96, 30 Mark, Kassenbestand 01.01.27:  30,45 Mark. Wiederwahl des Vorstandes

04 März 28

Wahlen: 1. Vorsitzender Breuel Moringen, 2. Vorsitzender Borchert Göttingen,  1. Schriftführer Träbing Göttingen, 2. Schriftführer Bode Uslar, 1. Kassierer Albrecht Northeim,  2. Kassierer Eichhholz Moringen

29. Juli 1928

Ausstellung, die Bezirksausstellung kann in Göttingen durchgeführt werden, wenn der Bezirksverband im Falle eines Defizits die Kosten trägt. Antrag angenommen.

Standgeld pro Tier / 1 Produkt 1 Mark. Häsin mit Jungen 1,50 Mark, Leihgebühr pro Käfig , 25 Mark.

Da der Kassierer immer fehlt und keiner weiß, ob die Beiträge abgeführt sind, wird ein neuer Kassierer gewählt. Der bisherige 2. Kassierer K. Eichholz wird gewählt. Man einigt sich, dass Z. Breuel und Eichholz nach Northeim fahren und die Unterlagen von Z. Albrecht holen. Der Verein Göttingen stellt den Antrag, dass der Schriftführer Träbing sein Amt zur Verfügung stellen solle, da es einen Beschluss gebe, dass die Hauptvorstandsmitglieder aus einem Orte kommen müssen. Moringen stellt den Antrag, diesen Passus auf der Jahreshauptversammlung zu ändern und Z Träbing solle sein Amt weiter verwalten. Dies wird so  beschlossen.

Generalversammlung 10. März 1929

Offensichtlich hat es Probleme gegeben wegen der Prämierung auf der Ausstellung und wegen der Käfige, was im Protokoll nicht näher erläutert wurde. Es wurde jedoch der Antrag gestellt, ein Ehrengericht einzusetzen. Wird auf die nächste Versammlung vertagt. Die Ausstellung hat ein Defizit von 53,33 M erbracht. Der Bezirksverband trägt diesen Verlust und ermittelt, dass die Summe 67 Pf. Pro Mitglied beträgt. Die heutige Versammlung findet in Einbeck statt, um dem Verein Unterstützung zusignalisieren. „Es gibt überall Querköpfe, jedoch muß man versuchen, diese Leute zu überzeugen, daß ihre Nörgeleien nicht zum Nutzen der Kaninchenzucht sind“.

Kassenbestand 19,50 Mark

Vorstandswahl: Breuel, Eichholz und Träbing einstimmig wiedergewählt. 2. Vorsitzender Borchert, 2. Kassierer Rascher, 2. Schriftführer Gedann, Beisitzer Bode.

Die Ausstellung 1929 wird Northeim übernehmen. Beschluss: Arbeitslose zahlen keinen Bezirksbeitrag. Jeder Verein soll ein Tier kostenlos zur Verfügung stellen, um es „in den Osten“ zu geben, wo Liebhaber sind, aber keine Vereine, um dort Vereine zu gründen.

7. Juli 1929

Bei der Beratung über die Statuten gibt es Unstimmigkeiten. Der Vorsitzende verlangt einen Beschluss, um die Debatte zu beenden. Nach dem ironischen Antrag, die Moringer Statuten en Block anzunehmen, legt der Vorsitzende Z. Breuel sein Amt nieder und ist „nicht zu erweichen, sein Amt weiterzuführen. Der 2. Vorsitzende Borchert übernimmt die Leitung der Versammlung, legt dieselbe aber nach kurzer Zeit nieder, da er sich durch Äußerungen des Z. Riepe, Uslar, beleidigt fühlt. Z. Rascher wird als Versammlungsleiter gewählt. Z. Riepe wird für den Rest der Versammlung das Wort entzogen. Ein Zuchtfreund, der seine Tiere durch wildernde Hunde verloren hat, erhält einen Zuschuss von 10 Mark aus der Kasse.

29. September 1929

Die Statuten werden beraten und Änderungen beschlossen. Der Vorstand wird gebeten, bis zur Generalversammlung seine Amt weiterzuführen. Angenommen.

16. Februar 1930 Generalversammlung

Stimmen: Göttingen 32, Bodenfelde 9, Moringen 21, Northeim 13, Uslar 18, Einbeck 11

-Bericht Pov. Versammlung: Mitgliederstand: Bez.Verb. Hannover 285, Hildesheim 144, Stde 103, Osnabrück 20, Südhannover 101, Lüneburg 140, Aurich 20. Stade wurde neu aufgenommen. Um aus der Geldmisere herauszukommen, wurde der Beitrag um 25 Pf. Erhöht d.h., pro Vereinsmitglied sind 1,25 Mark zu zahlen. Neu aufgenommen werden Bodenfelde und Hardegsen, beide Vereine erhalten je 1 gestiftetes Tier. Von der Nachzucht ist ein Jungtier zurückzugeben.

Kassenbestand ist 27,20 Mark. Bezirksverdammlung ist 1930 in Einbeck. Es ist ein Ehrenpreis von 10 Mark pro Verein zu stiften. Antrag angenommen.

Wahlen: 1. Vors. Breuel, Moringen, 2. Vors. Borchert, Göttingen, 1. Schriftf. Träbing, Göttingen, 2. Schriftf. Matz, Salzderhelden, 1. Kassierer Rascher, Northeim, Beisitzer Bode, Uslar.

22. Februar 1931 Generalversammlung

Neuaufnahme: Hann.-Münden und Dransfeld, Kassenbestand 66,37 Mark.

Die Bezirksausstellung schloß mit einem Defizit von71,99 Mark. Es werden folgende Kosten moniert: 24 Mark für Plakate und Käfignummern, 11 Mark Druckkosten, Sägespäne ist zu teuer (4 Mark) und unnötige 26,40 Mark Arbeitslohn. Wenn sich kein Verein findet, der ohne Arbeitslohn arbeitet, soll auf die Ausstellung verzichtet werden. Der Vorsitzende lehnt es ab, dem Einbecker Verein den Arbeitslohn zu zahlen. Der Einbecker Verein habe aus dem vollen gewirtschaftet. Man einigt sich auf 10 Mark Arbeitslohn, welche auch in Zukunft nicht überschritten werden darf.

Wahlen: Breuel wird wiedergewählt, ebenso Eichholz und Bode. Schriftführer wird Fischer, Uslar, 2. Vors. K. Egert, Hann. Münden, 2. Schriftführer: Behrenshausen, Uslar, 2. Kassierer, Rose, Moringen.

6.9.1930

Neu: Lauterberg

Bezirksausstellung Uslar verleit seine Käfige nicht mehr. Bodefelde kann deshalb die Ausstellung nicht durchführen. Northeim liefert Käfige an Moringen. Ausstellung findet in Moringen statt. Die Bewertung findet öffentlich statt.

14.02.32 Generalversammlung

Antrag Generalversammlung immer in Northeim durchzuführen, Zentrale Lage, Antrag angenommen. Antrag Fahrtkosenerstattung, auch angenommen. Frauengruppe Hann Münden aufgenommen.

Vorstandswahl: Vorschläge Breuel und Borchert, Abstimmung 3 : 3 Breuel trat sofort zurück, Borchert übernahm die Geschäfte, Schriftführer nicht besetzt, 1. Kassierer Nolte Göttingen, 2. Kassierer Gerlach, Northeim, 2. Vorsitzende Egert, Hann Münden 2. Schriftführer Matz, Salzderhelden Beisitzer Haäger, Hann Münden.

04.12.32

Aufnahme Frauengruppe Göttingen, Einstimmig. Zuchtfreunde heißen jetzt Zuchtkamaraden, erste Anzeichen der neuen Ordnung. Einführung der Versicherung des Reichsbundes soll den Vereinen überlassen werden.

Jahresbericht 32

Wirtschaftliche Krise, hohe Arbeitslosigkeit und Not veranlaßt viele Leute „wie es schon einmal in schwerer Kriegszeit“ sich der Kleintierzucht zuzuwenden. Verein Salzderhelden ausgetreten. Lob an Moringer Verein „ denn trotz der großen Not und Arbeitslosigkeit beschickte dieser Verein mehrere große Ausstellung (Weltausstellung Leipzig mit nennenswerten Erfolg).

26.11.33

Der Vorsitzende heißt jetzt Kreisleiter. Neue Vereine Duderstadt und FZ Klub Hann Münden. Umorganisation Kreisgruppe Südhannover (Beziksverband aufgelöst- Kasse von Gauleitung Hannover zur Aufteilung genehmigt Geld an die Vereine verteilt) .Werbung für Frauengruppen. Gründung der Jugendgruppe in Moringen. Versammlung mit einem dreifachen Zuchtheil geschlossen.

18.03.34

1.Kreisguppenschau im November 33 ergab 71, 80 Mark Überschuß. Neuer Gauleiter Pötsch aus Hannover. Machenschaften in der Gauleitung. Nach Debatte Ausstellung in Bodenfelde.

08./ 09. 12 34

Vorschlag von Moringen. Soviel Tiere zur Ausstellung bringen wie der Verein Mitglieder hat, es seie eine Ehrenpflicht. Aufruf Frauengruppen zu gründen. Der Kreisleiterin der Frauengruppen seie eine Männliche kraft zur Seite zu stellen. Auf der Landesfachgruppenausstellung im Januar 1953 muß jede Kreisgruppe vertreten sein. Diplom für beste Gesamtleistung Löll, Bodenfelde, Weiße Wiener. Für den besten Zuchtstamm Schrader Bodenfelde, die Hitlerplakette von Fleckenverwaltung Bodenfelde. Keine finanzielle Unterstützung- Gruppen gefährdet.

27.01.35 Generalversammlung

Kassenbestand 7, 53 Mark

Auf der Landesfachgruppenschau in Hannover standen ca. 1000 Tiere. Nächste Schau in Harburg.

01.12.35

Auflösung des Farbenzüchterclubs Hann. Münden. Mitglieder im Verein Hann. Münden übernommen. In den Jahren 36 und 37 keine nennenswerten besonderheiten. Jede Versammlung schließt mit einem dreifachen Sieg Heil auf den Führer und Reichskanzler Adolf Hitler. Dies setzt sich über die gesamte Zeit des dritten Reiches fort.

Auf der Versammlung am 20.11.1938 waren folgende Vereine Mitglied der Kreisgruppe:

Göttingen, Dransfeld, Hann.Münden, Uslar, Moringen, Nörten-Hardneberg, Northeim, Einbeck, Osterode, Herberg, Lauterberg, Duderstadt sowie die Frauengruppen Göttingen, Hann.Münden und Einbeck. Die Kreisschau fand in Hann.Münden statt. Es wurde bemängelt, dass die vertreter der pol. Gemeinde nicht kamen. Der Umbau auf die Wirtschaftsrassen ist wiet fortgeschritten und hat der Kreisgruppe ein großes Lob aus Berlin eingebracht. Auf einer Schulung wurde die Schur der Angorakaninchen mit elektrischen Schurmaschinen gezeigt. Es wird angergt, die Schur auf den Schauen öffentlich zu machen zu Werbezwecken. Es wurde diskutiert auf Landesebene, die Angorahaltung als Pflicht für jeden Verein einzuführen, jedoch nicht beschlossen. Vereinsvorsitzende, die nicht bestätigt sind, hatten drei Jahre Zeit, dies zu erledigen. Sollten sie nicht bestätigt sein, „werden sie abgesetzt und durch einen anderen ersetzt, dnn üben sie stets in allen Angelegenheiten Kammeradschaft“ (von wem sie bestätigt werden müssen, geht aus dem Protokoll leider nicht hervor).Lob an den jungen Verein Nörten-hardenberg, der auch in Leipzig gut abgeschnitten hat.

Die nächste Landesschau findet in der Reichbannerstadt Goslar statt.

1940 heißt derVorsitzende „Kreisfachgruppenwart“. Am 18.2. 1940 Generalversammlung in Northeim. Die Kasse der Kreisfachgruppe wurde unter Anwesenheit eines Landesfachgruppenvertreters gepüft. Es gibt Zuschüsse zum Stallbau. Es werden Fachsparten für kaninchenzucht gegründet. Beitrag 0,55 RM. Ab 1941 kein Täto- Ohrenmarken, die nur das Geburtsjahr sind vom Preis von 0, 10 Reichsmark zu besorgen. Herbuchzucht möglich. Ab Frühjahr 41 müssen alle gemeldeten Verkaufstiere geliefert werden, da diese für die Luftwaffe bestimmt sind. Es werden bis 25 Reichsmark gezahlt bis 01.10.40 müssen 5600 Tiere geliefert werden.  Neuer Verein Büntersen. Schriftführer zur Wehrmacht eingezogen- vertreter Benecke, Northeim. Ebenso eingezogen Riegeland, Johannes und Zornemaann.Schünemann führt aus: „Das gerade jetzt, in dem , dem Deutschen Volke aufgezwungenem Kriege, eine erhebliche Leistungssteigerung erziehlt werden muß um so dem Sieg miterringen zu helfen.“ Jeder Züchter muß sein Futter selbst beschaffen. Es wird der Anbau von Mais empfolen.

03.11.40

Das Geld für die Gelieferten Angora an Fliegerhorste ist zum Teil eingeganngen und wird an die Züchter zugestellt. Die Ohrmarken gehen in den Ställen verloren.

30.03.41 Generalversammlung

Durch hohe Portoausgaben ein minus 18,42 Mark in der Kasse.

18.10.41 Rückblick auf 20 Jahre Bezirksverband Südhannover.

17.05. 42

Neue Vereine Rosdorf, Grone. Kassenbestand 292,03 Reichsmark. Aufgrund der Ramlerschau in Jabnuar gab es beihilfen, Landkreis Göttingen, Notheim und Osterode je 50 Reichsmark, Einbeck 20 Reichsmark, Stadt Northeim 100 Reichmark.Ab 1.1. 43 dürfen keine Rammler ohne Kennzeichnung zur Zucht eingesetzt werden.

20.06.43 Jahreshauptversammlung

Anwesende Vereine: F 8 Badlauterberg, F 15 Bodenfelde, F 62 Hann. Münden, F 71 Herzberg, F 144 Duderstadt, F176 Güntersen, F 197 Schönenhagen, F 203 Adelebsen, F 224 Hann. Münden, F234 Freiheit, F1 Göttingen, F 4 Hann. Münden F 23 Einbeck. Neu gegründet F 275 Hardegsen, F 307 Walkenried, F 319 Lerbach, F 320 Dassel, F 338 Geismar.Kassenbestand 651 ,20 Reichsmark.  Pramie für beste Mitgliederwerbung F 229 Holtensen. Wollleistungsprämie Uslar. Die Preisbildungbehörde legt fest Schlachtkaninchen 0,70 RM per ½ llebend und geschlachtete,Abgezogen und ausgenommen 1,10 RM per ½ kg zu wiederhandlungen werden bestraft. Hinterbliebene von gefallen erhalten 10 RM. Mitgliederbesatand 1155.

05.03.44

Das Mitglied des KZV F 60 Ostrode Kasseck der im Osten für Füherer und Volk sein Leben gab wird im Stillen geehrt.

Juli 44

Göttingen und Weende lieferten Schlachttiere an die Gemeinschaftsküche der Everkoierten des LV Hannover in Nörten- Hardenberg. Kassenbestand: 915, 30 RM. Es werden Torf und Draht entsprechend der Mitgliederzahlen an die Vereine ausgegeben. Ab 44 durften keine Vereine gegründet werden und keine Mitglieder aufgenommen werden.

19.05.46

Es wurde der Vorwurf das sich die Leitung nicht für eine Kraftfuttereinteilung eingesetzt haben, Vereine haben gelitten 1. Vorsitzende Teuteberg Northeim 2. Vors. Nolte Göttingen 1. Schriftführer Ohls, Weende Kassiereer Warnecke Northeim, Ausbildungsleiter Reineke, Göttingen, Berater für Angora Bundsendahl Uslar, Pressewart inrkschat Grone Beisitzer Eigert Hann. Münden und Heise Walkenried. Tauschzentrale für Kauf und Zuchttiere. Es herscht Mangel an Tätozangen.

21.06 46

Bericht der LV Versammlung „Die Vorstandswahl war ein reiner Kuhhandel. Zwischenruf: Gerade wie bei uns.“ Der 2. LV erhält das Wort er verwerte sich dagegen. Aus Papiermangel ist es unmöglich Abschriften der Satzung herzustellen.

30.10.55 Kreisverbandstagung

Dem Zfr. Fricke wird die goldene Ehrennadel verliehen. Antrag: Änderung der Stimmaufteilung. Jeder Verein hat nur noch eine Stimme. Einstimmig angenommen. Verschiedene Kaninchenfleischrezepte der Maggi- Werke kamen zur Verteilung.

19.05.57 Jahreshauptversammlung

Die Kassenprüfer erklären, dass die Kasse einwandfrei geführt wurde und rechnerisch stimme. Allerdings fehlen die Beläge des 1. Vorsitzenden und die der Portokasse. Diese sollen dem neu zu wählenden Kassenführer übergeben werden. Bei der KV- Schau gingen einige Bewertungstafeln verloren. Wahlen: 1. Vors. Fricke Uslar, 1. Schriftführer Bredow, Duderstadt, Kassierer Fricke, Uslar, Obmann für Normalhaar Henze, Pressewart Fricke, Uslar, Jugendwart Bredow, Duderstadt, Zuchtbuchführer für Angora Lutze.

03.11.57

Auf der Bundesschau in Hannover führt die Fam. Ludwin eine Pelzmodenschau durch.